Verwendung von Drehdurchführungen in der Getränke- und Lebensmittelindustrie
Abfüll- und Verschließanlagen
Zuführung von Getränken (z. B. Bier, Saft, Softdrinks), Prozesswasser, CO₂ oder Reinigungsmedien zu rotierenden Füllkarussells und Verschließköpfen.
Misch- und Rührwerke
Transport von flüssigen Zutaten oder CIP-Laugen in rotierende Mischbehälter – ohne Eindringen von Keimen.
Sterilisations- und Pasteurisieranlagen
Leitungsführung von Heißdampf oder Heißwasser in rotierende Trommeln beziehungsweise Steriltunnel für thermische Behandlung.
Etikettier- und Verpackungsmaschinen
Versorgung von Leim- bzw. Klebstoffstationen oder Vakuumgreifern, die sich kontinuierlich drehen.
Teig- und Snackproduktion
Öldosierung in rotierende Beschichtungstrommeln oder Würzsysteme bei Chips, Nüssen oder Backwaren.
Hinweis: Die genannten Anwendungen stellen lediglich einen Auszug dar und dienen zur Veranschaulichung. Aufgrund der Vielzahl möglicher Einsatzbereiche können hier nicht alle Anwendungsfälle abgebildet werden.
Vorteile
- Hohe Prozesssicherheit ohne Medienvermischung
- Leckagefreier Betrieb bei wechselnden Drücken und Temperaturen
- Wartungsfreundliche, nachschmierbare Lagertechnik
- Kompakte Bauformen für enge Maschinenlayouts
- Anpassbar an individuelle Medien, Drehzahlen und Drücke
Fazit
Lebensmittelkonforme Drehdurchführungen ermöglichen die sichere, hygienische und effiziente Versorgung rotierender Anlagenkomponenten mit Getränken, Prozess- und Reinigungsmedien. Sie tragen damit wesentlich zur Produktqualität, Anlagenverfügbarkeit und Einhaltung strenger Hygienestandards in der Getränke- und Lebensmittelindustrie bei.





