Verwendung von Hydrauliköl in Drehdurchführungen
Spritzguss- und Blasformmaschinen
Zuführung von Hydrauliköl zu rotierenden Kernzügen oder Indexplatten für präzise Werkzeugbewegungen.
Pressen und Umformtechnik
Versorgung von rotierenden Ober- oder Unterstempeln mit Hydraulikdruck, um gleichmäßige Presskräfte zu gewährleisten.
Prüf- und Kalibrieranlagen
Drehdurchführungen leiten Prüföl zu rotierenden Prüflingen (z. B. Wellen, Kupplungen) und ermöglichen belastbare Funktions- beziehungsweise Dichtigkeitstests.
Windenergie und Pitch-Systeme
Hydraulische Steuerung der Rotorblattverstellung in On- und Offshore-Turbinen, bei der das Öl durch rotierende Wellen geführt wird.
Werkzeugmaschinen
Versorgung von Spannsystemen oder Hohlwellenspindeln mit Hydrauliköl für schnelle Werkzeugwechsel und stabile Klemmkräfte.
Hinweis: Die aufgeführten Anwendungen stellen lediglich einen Auszug dar und dienen zur Veranschaulichung. Aufgrund der Vielzahl möglicher Einsatzbereiche können hier nicht alle Anwendungsfälle abgebildet werden.
Vorteile
- Druckstabiler Betrieb bis 30 bar, höhere Drücke als Sonderlösung möglich
- Leckagefreie Kraft- und Signalübertragung bei Rotation
- Konstante Volumenströme für reproduzierbare Bewegungen
- Robuste, verschleißarme Dicht- und Lagertechnik
- Geringe Wartung durch nachschmierbare Kugellager
- Kompakte Bauformen für enge Einbausituationen
- Schneller Austausch dank modularer Konstruktion
Fazit
Mit hydrauliktauglichen Drehdurchführungen stellen Sie sicher, dass Druckflüssigkeiten selbst bei rotierenden Bewegungen verlustfrei, sauber und konstant ankommen – ein wesentlicher Beitrag zu Prozesssicherheit und Effizienz.





